Region

Gemeinde Innervillgraten

Die Gemeinde Innervillgraten liegt im Osttiroler Oberland an der Grenze zu Südtirol. Das Dorf hat eine Einwohnerzahl von 1005 und liegt mit einer Fläche vom 8.78,´3 ha auf einer Meereshöhe von 1402m.

Seit 1967 besitzt Innervillgraten ein Wappen. Es stellt einen goldenen Dreiberg auf schwarzem Hintergrund dar. Auf dem Berg steht aufgerichtet ein silberner Greif, der einen goldenen Krummstab hält.
Das Wappen erinnert an die Anfänge der Besiedelung des Villgratentales. Im Jahre 1140 beauftragte das Stift Innichen (Krumstab) den Vogt von Heinfels, den Grafen Arnold von Morit-Greifenstein (Greif war Wappentier), Siedler aus dem Drautal in das reich bewaldete Tal zu schicken und Siedlungen roden zu lassen.
Der Name Villgraten stammt aus dem lateinischen Nomen "vallis" und dem Adjektiv "acerata" und bedeutet "Ahorntal".

 

Naturdenkmal Sinkersee

Das Areal des "Sinkerseabl" im Arntal gehört zur Heimweide von heimischen Bauern. Die Behörde verlangte aber, das Areal einzuzäunen. Das führte zum Entschluss, den See mit verschiedenen alten Holzzäunen zu umgeben:

  • Schwartenzaum (Schwartling)
  • Stangenzaun (Ranggenzaun)
  • Stangenzaun
  • Schranknzaun
  • "Lucken"-Zaun

 

 

Wegelate Säge

In Innervillgraten steht noch ein einziges und letztes Venezianer-Sägewerk, welches noch ganz Original mit Wasserkraft betrieben wird.
Dem Villgrater Heimatpflegeverein war es ein Anliegen, dieses Sägewerk nicht verfallen zu lassen.
Die Säge wurde unter Denkmalschutz gestellt und im Jahre 1993 stilgetreu renoviert. Der Villgrater Heimatpflegeverein erhielt 1999 den "Europa Nostra Preis" für die technisch einwandfreie Restaurierung dieses Werkes.
Die Begründung der Jury lautet "Für die technisch einwandfreie Renovierung eines Industriedenkmales unter EInsatz wertvoller freiwilliger Arbeit"
Im Jahr 2000 erhielt der Villgrater Heimatpflegeverein dann auch noch den "Henry-Ford-Umweltpreis".
 

Pfarrkirche St. Martin in Innervillgraten

Innervillgraten gehört zu den wenigen Urpfarren des Pustertales. Dieser gotische Bau mit 2 Altären wurde 1440 geweiht.
Über das Aussehen dieses wie des romanischen Vorgängergebäudes gibt es keine Anhaltspunkte. Die Kirche wurde 1989 bis 1993 innen und außen zur Gänze renoviert.

 

Walfahrtskirche Maria Schnee in Kalkstein

Kalkstein, ein Weiler von Innervillgraten, liegt vom Dorf Innervillgraten ca. 4 km entfernt. Die Walfahrtskirche Maria Schnee wurde 1875 geweiht.
Das Äußere ist, abgesehen von einem umlaufenden Sockel, ohne besondere Gliederung. Auf der Ostseite ist die Sakristei eingebaut. Das Innere des neugothischen Baues zeigt einfaches Sternrippengewölbe mit spitzen Chorbogen.
Die Kirche wure vor einigen Jahre neu renoviert und am 11. Augist 2003 feierlich eingeweiht.
 

Kapellen

In Innervillgraten stehen auch zahlriche Kapellen, die den verschiedenen Patronen geweiht sind. In vielen finden auch heute noch Walfahrten und Andachten statt.

  • Kapelle Unterstalleraln
  • Kapelle Oberstalleralm
  • Kapelle Kamelisenalm
  • Bachletkapelle
  • Maxer-Kirchl
  • Grafer Kapelle